FAQs

Wie richte ich ein VPN ein und verwende es?

Wie Sie ein VPN einrichten, hängt von dem Gerät ab, mit dem Sie es verwenden.

Um ein VPN auf einem Computer oder Smartphone einzurichten, melden Sie sich einfach auf der Website des VPN-Dienstes an und nutzen den Download-Link, um die Software auf Ihrem Gerät zu installieren. Melden Sie sich dann mit Ihren Kontodaten bei der Anwendung an und schon können Sie das VPN nutzen.

Um ein VPN auf Fire TV-Geräten zu verwenden, abonnieren Sie ein VPN mit einer Fire OS-Anwendung und suchen dann im Amazon App Store nach der App. Installieren Sie die App auf Ihrem Gerät, melden Sie sich mit Ihren Kontodaten an und starten Sie dann die Anwendung, um sie zu verwenden.

Um ein VPN auf Geräten wie Apple TV und Spielkonsolen zu verwenden, müssen Sie einen VPN-Dienst mit Smart DNS-Funktionalität abonnieren. Verwenden Sie dann die vom VPN bereitgestellten DNS-Anmeldedaten und aktualisieren Sie die DNS-Einstellungen Ihres Geräts entsprechend, um die Sperrung von Inhalten aufzuheben.

VPNs sind in den meisten Ländern legal, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, die USA und Großbritannien.

Allerdings sind VPNs in Weißrussland, Irak, Nordkorea und Turkmenistan illegal. Auch in China, Iran, Oman, Russland, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es staatliche Beschränkungen für die VPN-Nutzung, wobei sie nicht komplett verboten sind.

Schützt ein VPN vor Abmahnungen und Überwachung in Deutschland?

In Deutschland verschicken spezialisierte Kanzleien wie Waldorf Frommer regelmäßig kostenpflichtige Abmahnungen an Nutzer, die beim Herunterladen urheberrechtlich geschützter Inhalte über P2P-Netzwerke identifiziert werden. Die Beträge reichen oft von 500 € bis über 1.500 €.

Ein VPN verschlüsselt Ihre Verbindung und verbirgt Ihre IP-Adresse, sodass Ihr Internetanbieter und Abmahnstellen Ihre Aktivitäten nicht mehr zurückverfolgen können. Gleichzeitig umgeht ein VPN mögliche Blockaden von Webseiten und bietet so Zugriff auf Inhalte ohne Einschränkungen.

Sind VPNs sicher?

Die VPN-Software selbst ist in ihrer Anwendung völlig sicher. Tatsächlich sind VPNs sogar so konzipiert, dass sie die Nutzung des Internets noch sicherer machen.

Das Problem ist, dass nicht alle VPNs vertrauenswürdig sind. Wenn Sie eine Verbindung zu einem VPN-Server herstellen, geht die Verantwortung für Ihre Daten von Ihrem Internetdienstanbieter auf das VPN-Unternehmen über.

Sie verlassen sich darauf, dass die Behauptungen des Unternehmens über seine Protokollierungspolitik ehrlich sind und dass das VPN Ihre Daten wirklich verschlüsselt und Ihre IP-Adresse ohne Lecks verbirgt.

Deshalb ist es so wichtig, sorgfältig zu recherchieren, welches VPN Sie wählen, und Dienste mit nachgewiesenen starken Sicherheitsmaßnahmen und privaten Protokollierungsrichtlinien zu bevorzugen.

Viele kostenlose VPNs zum Beispiel stellen ein größeres Risiko für die Nutzer dar, als wenn sie gar kein VPN nutzen. Einige beliebte kostenlose Dienste verkaufen Nutzerdaten an Dritte, geben Ihre wahre IP-Adresse preis und machen Sie sogar anfällig für Malware.

Und selbst wenn Sie ein sicheres VPN verwenden, sind Sie dafür verantwortlich, dass Ihre Aktivitäten nicht gegen Gesetze oder Vorschriften in Ihrem Land verstoßen.

Was ist das schnellste VPN?

Das schnellste VPN ist derzeit Hotspot Shield mit einem fantastischen Internetgeschwindigkeitsverlust von nur 1% über Kurz- und Langstreckenverbindungen.

Die folgende Tabelle zeigt, wie unsere 10 VPN-Empfehlungen im Vergleich zu Hotspot Shield in Bezug auf Geschwindigkeit (Download/Upload) und Latenz bei einer gedeckelten 100 MBit/s Internetverbindung abschneiden.

Lohnt es sich, für ein VPN zu bezahlen?

Wie bei jeder VPN-Software gibt es auch bei den kostenlosen VPNs ein breites Spektrum unterschiedlicher Qualitätsstufen. Einige kostenlose VPNs sind absolut sicher und in der Lage, Ihre Daten zu verschlüsseln und Ihre IP-Adresse zu verbergen. Doch selbst die besten kostenlosen VPNs sind durch Datenobergrenzen, langsamere Geschwindigkeiten, Einschränkungen beim Torrenting und minderwertige Streaming-Funktionen eingeschränkt.

Es kostet Geld, ein Servernetzwerk zu unterhalten, die Sicherheit aufrechtzuerhalten und die IP-Adressen ständig zu aktualisieren. Aufgrund der umfangreichen Ressourcen, die dafür erforderlich sind, ist es einfach nicht möglich, Premium-VPN-Dienste völlig kostenlos zu nutzen.

Auch wenn Sie einige der Vorteile von VPN-Software mit einem kostenlosen Dienst nutzen können, lohnt es sich auf jeden Fall, für ein VPN-Abonnement zu bezahlen. Das gilt besonders dann, wenn Sie damit geografische Streaming-Beschränkungen umgehen, Torrenting betreiben oder mit sensiblen Daten umgehen wollen.

Was sind die Grenzen von VPNs?

VPN-Dienste sind großartig, um Ihre Online-Sicherheit, Ihre Privatsphäre und Ihre Freiheit im Internet zu verbessern. Aber selbst die besten VPNs haben ihre Grenzen.

Im Folgenden finden Sie einige Punkte, die VPN-Software nicht leisten kann:

  • Einen vollständigen Schutz vor Viren und Malware bieten. Verwenden Sie immer eine vertrauenswürdige Antiviren-Software, auch wenn Ihr VPN über ein Tool zum Blockieren von Malware verfügt.
  • Alle Ihre Passwörter sicher speichern. Einige VPNs bieten inzwischen Passwort-Manager an, aber wir empfehlen, bewährte Programme wie 1Password zu verwenden.
  • Ihre Internetgeschwindigkeit erhöhen. Die einzige Ausnahme ist, wenn Ihr Internetanbieter Ihre Verbindung drosselt.
  • Werbung blockieren. Einige VPNs verfügen über einen Werbeblocker. Falls Ihr VPN diese Funktion nicht hat, sollten Sie sich einen zulegen. Wir empfehlen uBlock Origin.
  • Völlige Anonymität herstellen. VPNs können Ihre Privatsphäre verbessern, aber sie können Sie nicht völlig anonym machen. Es gibt andere Möglichkeiten, Ihre Online-Aktivitäten zu verfolgen, z. B. Browser-Fingerprinting, Tracking-Skripte und Traffic-Analyse.